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Molybdän in offenen Kühlwassersystemen:

Exzellenter Korrosionsschutz mit hohem Sparpotential

Die Herausforderung

Offene Kühlwassersysteme müssen vor Korrosion geschützt werden. Der klassische Korrosionsschutz mit der Phosphatfahrweise benötigt große Mengen an Wasser und Inhibitoren sowie häufige Kontrollen des Kreislaufwassers. Dies sind drei Faktoren, die Kosten verursachen. Kosten, die erhebliches Einsparpotential bieten.

Offene Kühlsysteme, die mit Betriebswasser gespeist werden, sind durch den Salzgehalt und die Wasserhärte des Zusatzwassers in ihrer Eindickung begrenzt. Bei der Phosphatfahrweise führt dies zu einem hohen Wasser- und Chemikalienverbrauch.

Die Alternative

Molybdänhaltige Korrosionsschutz-Inhibitoren reduzieren den Wasserverbrauch in offenen Kühlwassersystemen erheblich, da lediglich die Verluste durch Verdunstung, Spritzwasser und Teilstromfilter-Rückspülung mit Zusatzwasser ausgeglichen werden müssen. Die geregelte Abschlämmung kann auf ein Minimum reduziert werden.


Der Wasserdurchsatz der Molybdänfahrweise ist vergleichsweise gering und die Verweilzeit des Inhibitors im System damit sehr hoch. Daher genügen schon geringe Inhibitor-Dosierraten für den optimalen Korrosionsschutz.
Durch die lange Verweilzeit des Wassers und des Inhibitors wird eine engmaschige analytische Kontrolle des Kreislaufwassers überflüssig.


Als Zusatzwasser eignen sich vollentsalztes Wasser und Prozesskondensat.
Die Molybdänfahrweise benötigt im Gegensatz zur Phosphatfahrweise keine Härte oder Säurekapazität.

Vorbildlicher Korrosionsschutz

Molybdän bildet auf der Metalloberfläche einen passivierenden Schutzfilm aus γ-Fe2O3,
der für den perfekten Korrosionsschutz sorgt.Abbildung: behandelter KorrosionscouponAbbildung: behandelter Korrosionscoupon


Der Schutzfilm ist extrem dünn, so dass ein effizienter Wärmeübergang im Wärmeaustauscher sichergestellt ist.

Das Kurita-Behandlungskonzept wird individuell auf Ihr Kühlsystem zugeschnitten. Neben dem optimalen Korrosionsschutz verhindert es die Ablagerung möglicher Resthärte oder anderer Bestandteile des Kühlwassers. Die effektive mikrobiologische Kontrolle ergänzt das Konzept.

Ihr Nutzen

  • Kosteneinsparung durch reduzierten Wasser- und Inhibitoreinsatz
  • Exzellenter Korrosionsschutz
  • Optimaler Wärmeübergang
  • Geringer Serviceaufwand
  • Nutzung von vorhandenen Entsalzungskapazitäten oder von bereits aufbereitetem Wasser